Über uns

Als spezialisiertes Metallrecyclingunternehmen ist Scanmetals führend in der Rückgewinnung von Nichteisenmetallen aus Müllverbrennungsasche (IBA). Die zurückgewonnenen Nichteisenmetalle werden gereinigt, in verschiedene Fraktionen getrennt und an Primär- und Sekundärhütten, Raffinerien, Barrenhersteller und Gießereien weltweit verkauft.

Scanmetals war an vorderster Front bei der Entwicklung eines Trockenverfahrens zur Extraktion von Nichteisenmetallen aus IBA. Die IBA generiert aus Energy-from-Waste (EfW)-Anlagen werden zunächst von Dritten behandelt, um die meisten Zuschlagstoffe und Eisenmetalle zu gewinnen. Die verbleibende Nichteisenmetallfraktion wird dann von Scanmetals an den drei Verarbeitungsstandorten des Unternehmens (mit einer Jahreskapazität von 75,000 t Nichteisen-IBA) behandelt. Dieses Material hat einen Buntmetallgehalt zwischen 40 % und 65 %, der Rest besteht aus Zuschlagstoffen und Staub. Mittels modernster Separationstechnik, einschließlich Wirbelstrom-, Induktions- und Röntgensortierung, werden Staub und Zuschlagstoffe entfernt und einzelne Fraktionen von Aluminium, Kupfer, Messing, Zink, Edelstahl und Edelmetallen zurückgewonnen.

Das Trockenverfahren von Scanmetals hat wichtige Vorteile gegenüber den traditionelleren Sink-/Float-Rückgewinnungsverfahren, die zur Behandlung von Nichteisen-IBA verwendet werden. Der Verzicht auf große Mengen an Wasser und Chemikalien sowie die weitere Minimierung der Oxidation der zurückgewonnenen Metalle haben erhebliche positive Umweltauswirkungen auf den gesamten Metallrückgewinnungsprozess und das Endprodukt.

Energy-from-Waste (EfW)

Scanmetals ist ein starker Befürworter der Abfallhierarchie „Reduce, Reuse and Recycle“, um eine nachhaltige Welt zu schaffen. Wir alle müssen unseren Abfall so weit wie möglich reduzieren und wiederverwenden, aber Haushalts- und Siedlungsabfälle (MSW) umfassen immer komplexere Mischungen aus Papier, Kunststoffen und Metallen, die nicht sortiert und wirtschaftlich recycelt werden können.

Was die Verwertung dieses Restmülls noch komplexer macht, ist, dass viele der Abfälle auch mit organischen Stoffen belastet sind oder nicht recycelbares Material enthalten, z. B. Schwämme, Geschenkverpackungen, Zahnbürsten, alte Schuhe, Staubsaugerbeutel, Lebensmittelverpackungen usw. Es gibt auch bestimmte andere Abfälle, die aus hygienischen Gründen nicht recycelt werden sollten, wie zum Beispiel einige Hygieneartikel.

Die Deponierung von Siedlungsabfällen war in der Vergangenheit die einzige praktikable Lösung zur Entsorgung dieser Abfälle. Wenn wir jedoch die Kreislaufwirtschaft fördern und den Stoffkreislauf sauber halten wollen, müssen wir dafür sorgen, dass alle Abfälle, die nicht recycelt werden können, sicher behandelt und der Wert dieses Restmülls realisiert wird.

EfW-Anlagen sind eine wichtige und sehr effektive Möglichkeit, Restmüll zu behandeln, der nicht wiederverwendbar ist und/oder nicht wirtschaftlich recycelt werden kann:

  • Anfallende Siedlungsabfälle werden von der Deponie abgeführt, wodurch die potenzielle Grundwasserverschmutzung und Methanemissionen erheblich reduziert werden und auch die Notwendigkeit von mehrjährigen Sanierungszeiten entfällt.
  • Energie in Form von Strom und Wärme wird zurückgewonnen.
  • Dank technologischer Fortschritte können alle im IBA enthaltenen Gesteinskörnungen und Metalle zurückgewonnen und wiederverwendet werden, sodass kein in EfW-Anlagen behandeltes Material auf Deponien landet.
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